Die Klassikklasse


Biographie von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling
18. Dezember 2009, 08:30
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* 27.01.1775 in Leonberg, Württemberg
† 20.08.1854 in Bad Ragaz, Schweiz

-wird in eine protestantische Pfarrersfamilie geboren
-besucht zunächst eine Lateinschule in Nürtingen, dann eine evangelische Klosterschule
in Bebenhausen
-1790: mit 15 Jahren Eintritt in den Tübinger Stift
→ 2 Jahre Philosophiestudium (mit Hölderlin und Hegel) und Vertiefung
in die Werke Kants und Fichtes.
Dann Wechsel zur Theologie und Beschäftigung mit Kants Philosophie
und den Ideen der franz. Revolution (Rousseau)
-1794: Bekanntschaft mit Fichte
-1796-97: Hofmeister bei den Baronen von Riedesel
-1796-98: Studium an der Universität Leipzig
-1798: Professur für Philosophie an der Universität von Jena (durch Goethe vermittelt)
-1803: Würzburger Universität (ebenfalls Philosophie)
-26.03.1803: Heirat mit Karoline Schlegel (kinderlose Ehe)
ab 1803: Verfremdung: Verfeindung mit Fichte, Abstand von Kants Werken, Hegel wendet
sich von ihm ab, Tod seiner Frau Karoline (1809))
-1806: Universität München (ebenfalls Philosophie), gleichzeitig Generalsekretär der
Akademie der bildenden Künste
-11.06.1812: Heirat mit Pauline Gotter (6 Kinder)
-1820:Universität Erlangen (ebenfalls Philosophie)
-1827: Rückkehr nach München (ebenfalls Philosophie)
-1827-42: Präsident der bayerischen Akademie der Wissenschaften
-1835: Lehrer Maximilians II.
-1842: Universität Berlin (ebenfalls Philosophie)
kurze Zeit später Rückzug von der Lehrtätigkeit
-Grab in der Schweiz in Bad Ragaz mit einem, von Bayernkönig Maximilian II. Gestiftetem
Grabmal, mit der Inschrift: „Dem ersten Denker Deutschlands“

Werke:

-ca. 1800: Schelling System der Chemie (auch als Naturwissenschaftler tätig)
→viele Naturforscher fanden eine Bestätigung ihres Denkens in diesem System
-Vom Ich als Prinzip der Philosophie oder über das Unbedingte im menschlichen Wissen (1795)
→Nähe zu Fichtes Gedanken
-Ideen zu einer Philosophie der Natur (1797)
→Grundlagen durch Studien in Mathematik, Naturwissenschaften und Medizin an der
Leipziger Universität (1796-1798)

Schelling’s Bezug zur Klassik:

Schelling hatte durch seine Bekanntschaft mit Hegel und Hölderlin eine Bezug zur Klassik und auch dadurch, dass er sich sehr stark mit Kant’s und Fichte’s Werken auseinandersetzte.

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